#1

Swiss Alpine Ausrüstungsfrage

in Rennberichte 15.04.2014 10:05
von clmns • 7 Beiträge

Ahoi und ...

... jemand Swiss-Alpine-K78-Ausrüstungserprobt? Kenne die Topografie und das Terrain dort recht gut und habe deshalb die Idee, in Bergün (Gepäcktransport gibt es ja ) einen Schuhwechsel durchzuführen. Erts das falche Stück (quasi den Halbmarathon) in einem schnellen Straßenschuh (Ino-8 Road-X 233 oder Puma Faas 300 v2) und dann weiter im Inov-8 Roc-lite 295.

Weiß jemand, ob das ein riesen Tohuwabou bei der Wechselstation ist und das am Ende mehr Zeit und Nerven kosten als es bringt? Vorteil wäre ja auch das man gleich den ganzen Rucksack erst ab Bergün tragen müsste ...

Herzliches Dankeschön

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#2

RE: Swiss Alpine Ausrüstungsfrage

in Rennberichte 15.04.2014 11:42
von trailshredder • 326 Beiträge

Kannste so machen, war ursprünglich auch meine Strategie 2012. Hab dann aber morgens verpennt, da war es zu spät für den Dropbag und ich bin so durchgelaufen. Das ging auch bestens.
So weit ich das sehen konnte, war in Bergün aber alles geordnet und ging recht zügig vonstatten. Platz war da auch genug.

Ich persönlich hab bei solchen Läufen immer nen Rucksack dabei, das gehört für mich irgendwie dazu. Ich glaube man könnte das ganze Ding auch komplett ohne laufen. Die Versorgung ist recht gut und das Gelände selbst nicht zu anspruchsvoll.

Wie gesagt, ein guter Allroundschuh tuts auch. Wenn ich dort noch mal starten würde, würde ich wahrscheinlich keinen Wechselschu deponieren und durchlaufen (maximal Wechselsocken und die üblichen Pflichtdinge für die Berge, wie Wetterschutz und Erste Hilfe im Rucksack ohne die ich nie los laufe).


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#3

RE: Swiss Alpine Ausrüstungsfrage

in Rennberichte 15.04.2014 13:57
von Snitro • 209 Beiträge

Also ich sehe ein Schuhwechsel beim K78 als total überflüssig an. Ich bin die Strecke mit dem Salomon XR Mission 3 gelaufen und hatte überhaupt keine Probleme (werde auch dieses Jahr wieder dieses Modell tragen). Auch die Spitzenläufer wie z.B. Buut und Nunige laufen meines Wissens in „normalen“ Strassenschuhen. Der einzige Abschnitt wo ein richtiger Trailschuh von Vorteil sein kann ist meiner Meinung nach der Abstieg vom Sertigpass, da ist es für einige Meter recht trailig und bei nassen Verhältnissen sicherlich auch rutschig.
Ein Rucksack ist meiner Meinung nur von Vorteil wenn richtig schlechtes Wetter angesagt ist um Regenjacke, Mütze und Handschuhe mitzutragen.
Ich werde dieses Jahr vermutlich mit dem Salomon S-Lab Skin Belt laufen, dies aus dem Grund weil ich meine eigenen Gels und Salztabletten dabei haben will.

Gruss stefan

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#4

RE: Swiss Alpine Ausrüstungsfrage

in Rennberichte 15.04.2014 17:35
von trailshredder • 326 Beiträge

Ich finde, dass da reine Straßenschuhe nix zu suchen haben!

Da hab ich 2012 eine recht negative Erfahrung gemacht.
Nach dem Gewitter am Sertigpass sind zig Läufer von der Marathonstrecke vor mir gewesen. Die sind erst losgesprintet wie die Irren und dann mit ihren weißen Turnschuhen im Downhill nicht mehr von der Stelle gekommen.
Platz machen wollten die auf den Singletrails aber auch nicht!
Hat mich im Endeffekt jede Menge Zeit und vor allem Spaß gekostet, weil ich bergab nicht laufen konnte und mich wegen meiner Überholversuche teilweise noch beschimpfen lassen musste...
-> Der Grund warum ich dort nicht mehr laufe, bzw. bis jetzt dort nicht mehr gelaufen bin.

Ich finde, wer in den Bergen unterwegs ist, der sollte auch ordentliche Schuhe tragen, aber grundsätzlich gebe ich Stefan voll Recht: Ein paar Schuhe reicht und es müssen auch keine "echten" Trailschlappen sein... aber eben auch keine Straßen-Slicks ;-)


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#5

RE: Swiss Alpine Ausrüstungsfrage

in Rennberichte 28.04.2014 15:32
von lsschweizer • 134 Beiträge

Kommt auf das Wetter an. Bin 2011 dort den K42 bei 3 Grad und Regen oben gelaufen und war froh über meine XA PRO 3D Ultra die mir doch die ein oder andere Rutschpartie erspart haben.

2013 beim K78 dann genau das Gegenteil. 30 Grad in Davos, keine Wetteränderung angesagt also hab ich den Mizuno Inspire Wave 8 die gesamte Strecke angehabt. Hatte aber die Speedcross in Bergün hinterlegt um eventuell doch gerüstet zu sein. Die Taschenverwahrung in Bergün war aber sehr übersichtlich und gut markiert und die Tasche innerhalb von Sekunden zu finden.
Gemacht hatte ich den K78 ohne Rucksack, da die Verpflegung sehr gut ist. Und falls es doch wie letztes Jahr sehr heiß ist gab es unzählige Bachläufe, in welche man die Mütze/Tuch kurz tauchen konnte zur Erfrischung oder sich sogar einen kleinen Schluck genehmigen konnte.

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