#1

Laufen auf Teneriffa

in Sehr allgemein 24.11.2017 21:14
von zwiebacksäge • 462 Beiträge

hab mich zu einem Kurztrip (4.5 Tage) nach Teneriffa entschlossen und würd gerne mal Eure Tips zur Standortwahl höhren. Einen Mietwagen werd ich mir sowieso besorgen um mobiel zu sein. Al Hotel/Unterkunft fänd ich etwas mitten in der Landschaft und nicht in der Stadt.
Zum Teide rauf brauchts wohl eine Genehmigung. Hab schonmal auf der Web-page geschaut aber da gibts keine permits mehr für dieses Jahr. Werd dann möglicherweise nur bis zur Seilbahnstation kommen. Wie wäre es eigentlich extrem früh dort aufzutauchen und rauf zu gehen? Die Zeiten für die permits starten glaube ich erst ab 9:00 morgens.
Vieleicht habt Ihr ja ein paar Tips für ich zu dem einen oder anderen Punkt.

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#2

RE: Laufen auf Teneriffa

in Sehr allgemein 25.11.2017 16:03
von FrankB • 6 Beiträge

Hallo,
Laufen kann man eigentlich überall. Etwas schwieriger ist das Annaga Gebirge im Norden. Die Anreise ist duch die vielen Kurven langsam und das Wetter kann hier um diese Jahreszeit relativ schnell umschalgen (heist hier aber "nur" regen).
Ich bevorzuge die Laufwege im Tenno Gebirge und im Norden richtung La orotrava.
Es gibt eine laufgruppe in Los Silos läuft. Hier findest du in der Mitte des Ortes einen kleinen Sportladen. Dort kannst du fragen.
Ab dort ist alles laufbar (mit Betonung auf laufen) und die Wanderwege sind derart dicht, dass man locker kombinieren kann.
Die Laufkollegen vor Ort laufen dann z.B. die Route 19 oder 22 (nach teno alto) aus dem Rother Wanderführer.
Der Organos Höhenweg (Rother 5) ist auch sehr schön.
Ein guter Laufanfang ist auch La Caldere. Hier gibt es mehrer Wege die man kombinieren kann. Am besten direkt bis zur Endstation des Busses fahren Parkplatz) Z.B. Rother 5). Das Liget genau auf dem Weg zum Teide.

Im Teide GEbit gibt es auch sehr viel zum laufen. Bis zur Besucher INfostation fahren und von dort starten. Auf die Karte schauen. Es git nur drei / vier Wege... (z.B Rother 69, 70)
Sehr gut ist Rother 71. wenn Du dazu Lust hast, dann in nicht in dieser Reihenfolge. Beginne in El Protillio, laufe auf dem Hang bis Parador nacional und um Fuße des Begres zurück (gibt nur ein Weg). Dan läufst du mit der Sonne.
auf den Teide kannst du auch gehen. Laufen kann man bis zur Hütte. Danach ist es eher eine sehr leichte Kraxelei. An der Endstation der Seilbahn ist es immer voll. Mein Rat: Wenn du um 4 Uhr am Berg bist (es gibt nur einen sehr, sehr kleinen Parkplatz) schaffst du es vor 9:00 oben zu sein. Die Kontroleuer kommen mit der ersten Seilbahn. Zudem hast du den Sonnenaufgang.
EIne emienr Lieblingswanderungen ist Rother 49 und 10 (neue Ausgabe).

Quarier:
strategisch sehr gut: Santiago del Teide,

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#3

RE: Laufen auf Teneriffa

in Sehr allgemein 26.11.2017 19:16
von zwiebacksäge • 462 Beiträge

Danke für die Hinweise. Hab mir eine Wohnung in Erjos besorgt, genau in der Ecke die Du auch vorgeschlagen hast. Von da aus kann ich ein paar Runden direkt laufen ohne Auto zu fahren, was mir immer sehr sympatisch ist. Wollte 2-3 Runden in dieser Gegend laufen, je nachdem wie mir so ist einmal zur Küste runter, möglicherweise Abstecher zur Ostküste und einen Tag für den Teide einplanen. Gipfelzeit plan ich eher nach 17:00 als vor 9:00, da Sonnenaufgang ca 8:40. Hätte also keine Zeit wieder vom Gipfel runter zu sein wenn die Guards auftauchen. Abends denk ich wird das kein Problem. Sonnenuntergang ist gegen 19:00. Der sollte auch ganz schön sein.
Mit den Rother Nummer kann ich nicht so viel anfangen, da ich den Führer nicht besitze. Ist aber kein Problem. Strecken kann ich mir leicht nach Bedarf selber zusammenstellen, z.B. auch mit Hilfe von Outdoorseiten und GPsies.

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#4

RE: Laufen auf Teneriffa

in Sehr allgemein 03.12.2017 19:58
von zwiebacksäge • 462 Beiträge

Sicher waren vielen schon vorher auf Teneriffa aber hier war die Resonanz auf meine Anfrage doch eher begrenz, daher berichte ich Euch mal über meine Erfahrunden und kann daamit auch gleich meine eigenenen Eindrücke verarbeiten.
Ich war 5 Tage auf der Insel, inklusive der An/Abreise und schonmal vorweg, es war einfach umwerfend, kaum zu beschreiben schön.
Reise, alles palletti, Ferienwohnung und Mietwagen vor Ort nur ein wichtiger Tip: Auf KEINEN Fall Interrent buchen - keinen weiternen Komentar dazu.



Tag 0:
Auf dem Weg zur Wohnung noch einkaufen und dann war ich schon mittags in Erjos bei meinem Quatier für die nächsten Tage. Konnte erst ab 16:00 einchecken und hatte daher noch ein paar Stunden um die Gegend zu erkunden. Vom Ort aus starten direk einige Wanderwege, was auch ein Grund für die Wahl des Standortes war.
Bin ohne Überlegen einfach einem Pfad runter in Richtung Küste gefolgt und war schon nach 200-300m in einem Nationalpark. Tolle Landschaft, das Meer im Blick und schmale staubige Pfade, sehr nett. Nach weinigen km hab ich unweit des Weges auf einer klein natürlichen Plattform (das Gelände war recht steil) halt gemacht um was zu essen. Die Plattform war bergseitig von einem halbrunde Steinabbruch umrandet, so das man sich wie in der Loge eines Teaters fühlte. Auf der Paltform wuchsen einige mächtige Kiefern. Eine Davon hatte einen Stammdurchmesser von mindestens 1.5m. Diese Bäume produzieren Zapfen von der Größe einer Ananas mit reichlich Harz am Stängelansatz - "Fire to go" für die Bushcrafter unter uns. Ein spanisches Pärchen kahm vorbei und rief mir zu: "Hast einen schönen Platz gefunden!" Bin dann wieder umgedreht und auf dem gleichen Weg zurück um in die Wohnung "einzuziehen". Musste morgens für den Flug bereits vor 4:00 aufstehen und daher ziemlich kaput und müde.
Die Wohnung mega schön, und sogar mit Entsafter und Sandwichmacher ausgestattet - für diejenigen, die sowas brauchen. Morgens gabs gratis frisches Brot (Barguetts) an der Türklinke hängend. Die Unterkunft hatte sowieso nur 4-5 Wohnungen aber wärend meines Aufenthalts war nur ein Pärchen in einem anderen Teil untegebracht. Meine Wohnung hatte einen eigenen Eingang zu einem Innenhof mit Sitzbank der ebenfalls zur Wohnung gehörte, so daß ich quasie so wohnte als ob mir der ganze Komplex allein gehörte. Die Unterkunft verdient völlig zurecht die sehr hohe Bewertung auf booking (Casa Rural Monte del Agua). Das Einzige, das ich nicht wirklich verstehe ist die Bewertung der Lage, die "nur" 8.7 bekahm. Möglicherweise liegts daran, das die üblichen Touries Shopping und Restaurants vermissen, denn für um diesen Bereich der Insel zu erforschen könnte man nicht besser stationiert sein, man braucht das Auto überhaupt nicht, was mir sehr gut gefällt.




Tag 1:
Die erste Tour ging in südwestlichen Richtung von Erjos Die ersten paar km entlang eines Forstweges, der wunderschöne Ausblicke entlang der Canyon ermöglicht. Bin gar nicht wirklich zum Laufen gekommen weil ich immer wieder anhalten musste um die Aussicht zu genießen, aber läuferisch eher anspruchslos. Immer wieder zweigen kleine Pfade vom Weg ab und ich hab irgendwann kurzentschlossen einen dieser Pfade genommen und das war großartig. Sehr wechsende Botannik von dichte bestandenem Wald zu lichten Büschen und dichtem Gestrüpp, bei dem der Pfad wie mit der Fräse ausgeschnitten- tunnelartig durch die Landschaft führt. Der Untergrund ist teils steinig, Waldboden oder lehmig, zumeist aber schmaal und gut laufbar. Ein echter Genuss. Es könne reichlich Höhenmeter dabei sein, je nachdem welchen Weg man einschlägt. Bei der ersten Planung hatte ich (unbedacht) einen Abschnitt von etwas über 2km mit satten 900Hm+ dabei. Man kann auch nicht unbedingt davon ausgehen, das der Track auf der karte tatsächlich auch begangen werden kann, da verwildert.




Abends bin ich noch einen nahegelegenen Gipfel rauf um den Sonnenuntergang zu sehen. Interessante Ufo Wolke oder ist der Teidekrater die heimliche Basis von Dr. No?



Tag 2:
Der Teide hat mich direkt aus dem Flugzeug blickend sofort sehr gereizt und ich wär wohl am liebsten direkt am ersten Tag rauf, wollte mich aber zum einen erst akklimatisieren und auch einen klaren Tag erwischen um das beste Panorama zu erhaschen, nicht, das es kein super Wetter gab, der Teide war jedoch immer in hohe Wolken eingehüllt. Laut Wetterbericht sollte es an diesem Tag am günstigsten sein, was sich auch bewahrheitet hat.
Als Weg rauf zum Teide hab ich die westlich Flanke gewählt auf der zwei nahezu parallele Wege zuerst zu einem Nebenkrater und dann rauf zu Teide führt, einer davon ist der "9". Am Startpunkt gibt es einen kleinen Parkplatz. Zu beginn folgt der Weg parallel zur Straße. Das Lavagestein massiert einem ordentlich die Fussohlen dann biegt die Strecke rechtlinklig in Richtung Nebenkrater ab und führt durch ein licht bestandenes Wäldchen, traumhaft.



Schnell ändert sich die Szenerie und man läuft über riesig ausgedehnte Aschefe- und Schuttfelder, eine ganz eigenartige Atmosphäre, wie auf einem anderen Stern. Alles kommt einem sehr weit entfernt vor, weil das Auge keine Größenreferenz hat. Es geht dann weiter über Geröll, große Lavasteine usw, sehr abwechslungsreich bis man am Nebenkrater ankommt. Wichtiger Hinweis: Der Weg führt einen zwar in unmittelbarer Näche am Kraterrand entlang, man sieht aber NICHTS vom Krater wenn man nicht wirklich die nur 5-6m bis zum Grat raufgeht. Man kann also sehr leicht einfach ohne es zu bemerken am Krater vorbei gehen. Das Becken des Karter ist gigantisch und ein Fato kann das nicht vermitteln. Auf dem Bild sollte man eigentlich ein paar Wanderer auf der anderen Steite sehen können, kommt aber aufgrund der Auflösung nicht rüber. Der Karter hat laut Karte einen Durmesser von fast einen Kilometer!!




Hat man diesen Punkt passiert, man befindet sich dann schon auf 3000m Höhe, bäumt sich der Teide nahezu unüberwindlich vor einem auf, so zumindest meine Eindruck und ich war auch schon am/teils auf dem Mount Blanc. Der Eindruck entsteht wohl dadurch das dieser wuchtige Brocken vollkommen alleine in der Landschaft steht und die Flanken zum Gipfel zunehmend steiler werden. Erinnerte mich sehr an den Kilimasharo, mit dem Unterschied, das der Gipfel nicht weiss von Schnee sondern gelb vom Schwefel ist.



Man krabbelt noch ein bischen weiter und dann war ich ganz plötzlich und unvermittelt schon nahe der Seilbahnstation. Der ganze Weg stellt keinerlei techische Herausforderrungen und aknn von jedem Wandersmann ohne Schwierigkeiten gemeistert werden. Das größte Problem wird wohl die Höhe darstellen. Wie vorab geschrieben hab ich daran gedacht den Sonnenuntergang/Aufgang ohne Permit auf dem Gipfel zu erleben. Daher bin ich auch an diesem Tag erst mittags gestartet. Als ich jedoch an der Seilbahn war, es waren bereits 16:10 und ich hätte nur noch gut einen halbe Stunde warten müssen bis die Guards weg wären, wollte ich nur noch weg von dort. Klar, es wehte ein frischer Wind aber vor allem der Tourierummel war wiederlich. Ein Russische Pärchen war mit der Seilbahn da und trug Shorts und sie Spitzenhöschen. Ich glaub auf dem Bild kann man gut erkennen wie kalt es war. Ich hatte eine lange zip off Trekkinghose, Langarmshirt, Mütze und handschuhe an. Oben hat man einen weitreichenden Blick über die Insel und deren gebirge. Bin also sofort wieder umgekehrt mit dem Gedaanken, das man jetzt auf dem Abstieg das große Panorama immer direkt vor Augen hat und ich noch im Hellen wieder am Parkplatz bin. Würde ich warten bis ich das letzte Stück zu Gipfel rauf könnte würde mich das warscheinlich midestens 1h kosten (rauf/rumschauen/runter) und der gesamte Anstieg wäre im Dunkeln, also kein Panorama und erschwerte Orientierung über die lavafelder, ja, ich bin nicht wirklich der "Finder" von Wegen. Im Rückblich würde ich mich immer wieder genau so entscheiden, das war gold richtig, genau so wie auch die Wahl des Wegs. Die Route über die Weststeite ist definitiv DER Weg zum Ziel. Wenn man vom Gipfel aus die anderen Richtungen runterschaut, wirken diese weit weniger interessant als mein Weg am Nebenkrater vorbei.



Dann gings runter, mit sehr vielen außergewöhnlichen Ausblicken. Die Hänge kann man meist runter surfen. Der letzte km zurück zum Parkplatz war dann doch eine ziemlich Qual, da eigentlich ein Wegloses Gelände. Ich konnte nur mit wenigen m Ausnahme überhaut einen Weg erkennen und hinzu kahm, das die untergehende Sonne genau horizontal über die Ebene schien und mächtig blendete. Man musste also versuchen einen Weg durch tief schwarzese Lavagestein suchen und wurde gleichzeitig geblendet. Hielt man sich mit der Hand die Sonne ab, konnte man nur noch 4-5m weit schaun. Für den Weg rauf und runter hab ich ca 6h gebraucht und das war sehr gemütlich, vor allem im Aufstieg, da ich unterwegs einen Engländer getroffen habe und wir uns so gut unterhalten habne, das ich mit ihm fast den halben Weg lang zusammen gegangen bin. Etwas hinter dem Nebenkrater hat er sich aber entschlossen doch eher umzudrehen.



Auf der Rückfaht, also ich an einer Take angehalten habe, ist es dann passiert. Ganz unverhofft lag sie da verführerrisch vor mir. Ich war ja schon ein paar Tage hier bisher keine Gelegenheit. Ich wusste, das wenn ich sie mit nachhause nehmen würde, würde Sie mich zusätzlich zum anstrengenden Tag um den Schlaf bringen aber das war es mir wert, die Tüte frisch gemahlenem Kaffee. Zuhause angekommen gabs dann gleich mal einen halben Lieter kaffee aus der Mocca und ja, das hat mich die Nacht gekostet. Egal, sind ja Ferien und ich darf lang aufbeleiben.

Tips zur Ausrüstung für den Teide:
-Keine Tights. Nehmt Euch eine schnittfeste, robuste Hose mit, bei der Ihr am besten auch die Beine kürzen oder verlägern könnt, zwecks Temperaturanpassung. Der Weg ist technisch einfach aber bitte unbedingt nicht übermotiviert losrennen denn das Gestein ist fast überall sehr scharfkantig und abrasiv. Wenn Ihr Euch lang macht bedeitet das mit Sicherheit Löcher im Pelz. Auf dem Abstieg musste ich nur mal kurz nach einem Ausrutscher mit der hand nachgreifen und hatte schon einen Schnitt in der Hand, bin also noch nichteinmal gefallen.
-Trekking Poles: Zuhause lassen. Hatte keine dabei und hätte auch keine gebraucht. Der weg ist nicht wirklich steil und da wo es steil ist gibts eher leichtes Gekrabbel über Steine, da sind Poles eher hinderlich als hilfreich.
-Schuhe: Unbeding robustes Schuhe mit Profil verwenden. Das Obermaterial sollte recht dicht sein zum Schutz vor dem Staub und vor allem robust. Ich bin mit meinen, zugegeben nicht gan neuen, Merrell all out terra light so grade noch ins Ziel gekommen. An beiden Schuhen hats das Obermaterial zerrissen. Am linken Schuh hingen die Zehen auf den letzten km schon raus. Dennoch, dieser Tag hat sich mir teif eingeprägt und war ein unvergleichliches Erlebnis.




Tag 3:
Nach dem Tag auf dem Teide und der (fast) schlaflosen Nacht hatte ich eigentlich nicht mehr soviel Motivation noch was größeres zu unternehmen und dachte daran einfach runter zum Strand zu spazieren und faul zu sein. Aber dann, wo ich doch schonmal hier bin, warum nicht mal eine verkürze Version der ursprünglich geplanten Runde von 23km versuchen. Runde gekürzt, mit Möglichkeit nomal abzukürzen falls erforderlich und los gehts. Wieder direkt vor der Tür gestartet. Zunächst über eine sonnenverbrannte Ebene gehts direkt in einen Pinienwald. Ihr wisst es schon - fantastisch schön, unglaublich friedlich und überall diese Ruhe, die ich aus Deutschland fast überhaupt nicht mehr kenne. Weiter zu einem kleinen Vulkan (Montana Negra). Der Weg verläuft um den Vulkan herum und ist - Ihr erratet es schon - einfach unglaublich. Anstatt Touries aus einem geschützten Gebiet herauszuhalten machen die Leute hier genau das Gegenteil: Der Weg führt mitten durch einzigartiges Gelände und die wahl der Wegführung dient dazu die Natur optimal in Szene zu setzten. Mir fällt einfach nichts neues mehr ein um das gesehene zu beschreiben daher nur noch ein paar Bilder. Am Ende sind es doch noch 25km geworden, also sogar noch mehr als ursprünglich geplant und ich libe jeden einzelnen Meter dieser Strecke. Schwer zu sagen welcher Tag schöner war, der auf dem Teide gestern oder der heutige.




Das Gelände ist so vielfältig und eintigartig, man glaubt es kaum. Auf dem folgenden Bild sieht man das ein bischen: Wald, trockene Eben, Vulkanlandschaft, Berge und Meer, alles dicht zusammen.



Tja, dann war es schon wieder soweit den Rückweg vorzubereiten. Am letzten Tag hab ich noch schnell die Bude gewienert und gepackt, dann gings auch schon zurück zu Flughafen. Mietwagen zurückgeben, einchecken und mich überkommt bleierne Müdigkeit. Noch ein Nickerchen auf einer Parkbank unter Palmen und es geht zurück.
Gott se Dank spingt ein Auto noch an, nachdem ich es vom Schnee befreit habe.
Heute dann noch eine Gewöhnungsrunde durchs Schneetreiben, eingepackt wie zur Antarktisexpedition und - es hat mir auch gut gefallen, schöne kalte, frische Luft.


Wenn Ihr tatsächlich bis hierhin gelesen habt, dann wart Ihr etweder unendlich gelangweilt und hattet nichts besseres zu tun oder es hat Euch gefallen, was mich natürlich freuen würde. Vieleicht fahrt Ihr ja auch mal dahin und könnt meine euphorischen Schilderungen nachvollziehen.|addpics|403-a-015c.jpg-invaddpicsinvv,403-b-67d7.jpg-invaddpicsinvv,403-c-383c.jpg-invaddpicsinvv,403-d-6f97.jpg-invaddpicsinvv,403-e-9ae1.jpg-invaddpicsinvv,403-f-7e20.jpg-invaddpicsinvv,403-g-920a.jpg-invaddpicsinvv,403-h-2c8d.jpg-invaddpicsinvv,403-i-c3f9.jpg-invaddpicsinvv,403-j-41ef.jpg-invaddpicsinvv,403-k-757c.jpg-invaddpicsinvv,403-l-036a.jpg-invaddpicsinvv,403-m-7dad.jpg-invaddpicsinvv,403-n-74ff.jpg-invaddpicsinvv,403-o-6510.jpg-invaddpicsinvv,403-p-0920.jpg-invaddpicsinvv,403-q-8306.jpg-invaddpicsinvv,403-r-7426.jpg-invaddpicsinvv,403-s-f065.jpg-invaddpicsinvv,403-t-8919.jpg-invaddpicsinvv,403-u-274b.jpg-invaddpicsinvv,403-v-ec87.jpg-invaddpicsinvv,403-w-de84.jpg-invaddpicsinvv,403-x-77e0.jpg-invaddpicsinvv,403-y-7bf7.jpg-invaddpicsinvv,403-10-02d1.jpg-invaddpicsinvv,403-11-91bc.jpg-invaddpicsinvv,403-12-1022.jpg-invaddpicsinvv,403-13-ce80.jpg-invaddpicsinvv,403-14-96ce.jpg-invaddpicsinvv,403-20-208a.jpg-invaddpicsinvv,403-21-ab1e.jpg,403-22-8545.jpg-invaddpicsinvv,403-23-9eb8.jpg-invaddpicsinvv,403-24-f67c.jpg-invaddpicsinvv,403-25-df67.jpg-invaddpicsinvv,403-26-e60a.jpg-invaddpicsinvv,403-27-f2fa.jpg,403-28-c458.jpg-invaddpicsinvv,403-29-8598.jpg-invaddpicsinvv,403-2a-982c.jpg-invaddpicsinvv,403-2b-523c.jpg-invaddpicsinvv,403-2c-9156.jpg-invaddpicsinvv,403-2d-16e1.jpg-invaddpicsinvv,403-2e-66d0.jpg-invaddpicsinvv,403-2f-56de.jpg-invaddpicsinvv,403-2g-7f94.jpg-invaddpicsinvv,403-2h-2ab1.jpg-invaddpicsinvv,403-2i-04dd.jpg-invaddpicsinvv,403-2j-7ae8.jpg-invaddpicsinvv,403-2k-4cc6.jpg-invaddpicsinvv,403-2l-ec83.jpg-invaddpicsinvv,403-2m-c8d7.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|


zuletzt bearbeitet 03.12.2017 20:07 | nach oben

#5

RE: Laufen auf Teneriffa

in Sehr allgemein 04.12.2017 10:00
von Michael Arend • 56 Beiträge

Kannst du nochmal auflisten welche Läufe du gemacht hast mit Track und Daten und Bewertung? Das würde mir für Februar helfen.

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#6

RE: Laufen auf Teneriffa

in Sehr allgemein 04.12.2017 12:36
von bloodlet • 179 Beiträge

also ich bin vom 11.12 bis 14.12 dort

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#7

RE: Laufen auf Teneriffa

in Sehr allgemein 04.12.2017 13:39
von zwiebacksäge • 462 Beiträge

werd mal die Tracks raussuchen und hier hochladen. In der kurzen Zeit kann ich natürlich nur an der Oberfläche kratzen und wirklich nur was zu der Ecke sagen in der ich unterwegs war.
Falls einer von Euch schonmal da war könnten wir ja so eine Art kleine Sammlung von seenswerten/laufenswerten Strecken zusammenstellen.
Im Vorab bin ich auf die Teneriffa Überquerung vom Gripmaster und Trailschnitchen gestoßen. Fand ich eine klasse- , und vor allem nachem ich zurückgekommen bin auch, ein krass Aktion. Hatte kurz den Gedanken daran es ihne gleich zu tun aber wollte dann doch erstmal die Lage sondieren. Zudem kahm es mir speziell für diesen Urlaub in erste Linie mal auf Fun und Entspannung an.
Bis auf die Runde zum Teide rauf waren alle tracks absolut laufbar, auch wenn man speziell auf den Lavaabschitten große Vorsicht walten lassen sollte nicht zu stolpern.

Für mich war es mit Sicherheit nicht das letzte mal, das ich eine Reise nach Teneriffa geplant habe, wie man wohl auch schon aus der Beschreibung sehen kann. Aus diesem Grund wäre ich nach wie vor immer noch an netten Strecken interessiert. Mir kommen da Vilaflor und auch der östliche (regenwaldartige?) Teil der Insel in den Sinn.

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#8

RE: Laufen auf Teneriffa

in Sehr allgemein 06.12.2017 20:44
von zwiebacksäge • 462 Beiträge

so, hier sind die Strecken die ich gelaufen bin. Die Strecken von Tag 1 und 3 sind gegenüber der Planung verkürzt, aber so bin ich unterwegs gewesen. Zu beiden Seiten der Strasse durch Erjos, also sowohl in westliche als auch on östliche Richtung gibt es sehr viel wunderbare Pfade, die noch entdeckt werden müssen.

Tag 1: Hinweg (der nördlichere Teil ist läferisch so la la, Forstwegartig bietet aber tolle Aussichtspunkte. Auf dem Weg zurück, über die kleineren Pfade kommt man dann aber voll auf seine Kosten, abwechselungsreich.

Tag 2: Muss man mal gemacht habne, rauf auf den Teide. Technisch keine Porblemstellen und für Kardiomonster fast voll laufbar. Wie oben beschrieben würd ich auf jeden Fall empfehlen bei Licht rauf und runter zu laufen, speziell wegen der tollen Rundumsicht, ideal bei leichter Bewölkung, also nicht komplett klar, dann find ich wirks noch spektakulärer. Ausrüstungstip zumindest in Erwägung ziehen und am besten immer sekrecht bleiben, vor allem in den Lavafeldern.

Tag 3: Eine traumhafte Strecke, die in Sachen Natur und Lauffreude einfach alles bietet was so geht. Auf etwar halber Strecke gibts einen maga guten Campingplate mit ca 20 voneinander getrennten Tischen (auf der Karte eingetragen und für jeden frei zugänglich, keine Gebühr oder Zäune) mit eigener Grillstelle und Wasseranschluss!!! der auch funktioniert. In der Mitte sogar einen großen Drehspieß. Ich war der Einzige dort als ich vobeikahm.

Hoffe es klappt mit dem Hochladen..

[[File:Strecken.zip]]


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zuletzt bearbeitet 06.12.2017 20:46 | nach oben


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